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Flug nach EDNO

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Ein Ausflug zum Trainingsgelände der Mondfahrer

Flug nach Nördlingen (EDNO)

Vor ein paar Wochen habe ich einen Flug von Speyer nach Nördlingen unternommen, weil mir der Blick auf die mit einer Mauer umschlossenen Stadt bei einem früheren Flug aufgefallen war und ich mir das einmal aus der Nähe ansehen wollte.

Der Flugplatz hat PPR, aber am Wochenende ist in der Regel immer jemand da. Er wurde mit viel Aufwand errichtet: "Landen, wo ein Meteorit den Flugplatz und die Umgebung geebnet hat.Landen, wo Sie statistisch gesehen sicher sein können, dass bei Ihrem Aufenthalt kein Meteorit einschlägt." (Zitat von der o.g. Homepage). Der Platz war eine der Stationen auf dem Deutschlandflug 2013 des Deutschen Aero-Club.

Navigatorisch gibt es keine Probleme, einfach immer geradeaus im Luftraum Echo und Golf (wenn man nicht gerade knapp über dem Boden in den Luftraum Foxtrott von Schwäbisch-Hall kriecht).

Ein paar Minuten vor dem Ziel geht das Bergland in die Ebene des Nördlinger Einschlagkraters über. Hier lohnt sich ein kleiner Schwenk nach Süden in Richtung Bopfingen, um sich die zehntausend Jahre alte Befestigungsanlage des Ipf aus der Luft anzusehen T EDNO 1.
 
Gleich darauf ist man am Flugplatz. Die Landebahn sieht man in T EDNO 2. Das Bild wurde aus 300 ft AGL aufgenommen. Da man sich bei Flügen über Nördlingen in dieser Höhe keine Freunde macht, wurde das Bild vom "Daniel", dem Turm der St.Georgs-Kirche und Wahrzeichen der Stadt, aufgenommen, auf den man mit 365 Stufen mit 20 ft/min aufsteigen kann (es war recht heiß an diesem Tag, bei kälterer Luft ist die Steigrate wahrscheinlich höher). Man erkennt schön, wie nahe der Flugplatz an der Stadt liegt. Mit einem kleinen Spaziergang von 2 km oder dem Leihfahrrad ist man gleich im Zentrum des Geschehens. Im Hintergrund erkennt man den Kraterrand, an dem die Astronauten für die Mondlandung geübt haben.

Neben all den Sehenswürdigkeiten der Stadt, insbesondere dem Daniel und der Stadtmauer, hat mir das Riesmuseum gut gefallen, in dem die Geschichte der Meteoriteneinschläge hier und an anderen Stellen dargestellt wird.

Beim Rückflug habe ich noch eine Runde um die Stadt gedreht. Man hat dabei einen herrlichen Blick auf die ummauerte Stadt T EDNO 3. Man erkennt, wie in einem Abbild des Kraters, die runde Stadtmauer, den "Kraterrand", und den Daniel in der mitte, quasi den Kraterberg im Zentrum. Natürlich kann man sich das auch auf dem Hinflug anschauen, aber im Abendlicht beim Rückflug fand ich es besonders schön.

Auf dem Heimweg haben wir noch zwei schöne Ausblicke genossen, einmal auf das Schloss Baldern T EDNO 4 und auf die Wallfahrtskirche Schönenberg bei Ellwangen T EDNO 5.

Wenn ich mit diesem Bericht jemandem Lust auf einen Ausflug nach Nördlingen gemacht habe, wünsche ich viel Spaß.

©für alle Bilder: Mein elfjähriger Sohn Benedikt Wolf